25.10.21
Tickets »Der Zauberer«,  Colm Tóibin in Lesung und Gespräch Moderation: Thomas Böhm Lesepassagen: Agnes Lampkin in Berlin

»Der Zauberer« Colm Tóibin in Lesung und Gespräch Moderation: Thomas Böhm Lesepassagen: Agnes Lampkin 25.10.21 in Berlin, Literarisches Colloquium Berlin e.V.

Montag 25.10.21
Einlass: 18:30, Beginn: 19:30
Literarisches Colloquium Berlin e.V., Am Sandwerder 5, 14109 Berlin

Tickets zu »Der Zauberer« Berlin

Ausverkauft

Informationen

WICHTIG

Für alle Ticketinhaber·innen: Unserem Hygieneplan zur Covid19-Prävention entsprechend benötigen Sie für die Teilnahme an unseren Veranstaltungen einen Nachweis über eine vollständige Impfung (2 Wochen zurückliegend), ein negatives PCR- oder Antigen-Schnelltest-Ergebnis, das nicht älter als 24 Stunden ist, bzw. einen Nachweis über Ihre Genesung (nicht älter als 6 Monate).

Bitte beachten Sie die geltenden Mindestabstände.


Leider können wir keine Speisen anbieten und Getränke nur in Flaschen ausgeben.


Hinweise zum Besuch der Veranstaltungen


Danke für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung.


Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


»Der Zauberer«

Colm Tóibin in Lesung und Gespräch

Moderation: Thomas Böhm

Lesepassagen: Agnes Lampkin

Vor Ort im Saal 

Die internationalen Lesereisen sind zurück. – Den irischen Autor und Übersetzer Colm Toíbín führt die seine an den Wannsee. Im Gepäck hat er – nach sei­nem vielgerühmten Henry-James-Buch – erneut einen Künstlerroman: Im Mittelpunkt steht nun Thomas Mann – »Der Zauberer« (aus dem Englischen von Giovanni Ban­dini, Hanser, 2021), wie er von seinen Kindern genannt wurde. Wie viele Gesichter hatte er, der sein Gefühlsle­ben verborgen hielt, zerrissen zwischen homosexuellem Begehren und familiärem Pflichtgefühl, zwischen Bür­gerlichkeit und künstlerischer Askese?
Das Buch spannt einen großen Lebensbogen, der in Lübeck endet, wo bekanntlich auch alles begann: „Thomas lebte noch mehr in einer eigenen Traumwelt als sein Bruder Heinrich oder seine Mutter, oder auch seine Schwestern. Selbst seine Gespräche mit seinem Vater über Speicherhäuser waren lediglich weite­re Facetten einer Fantasiewelt, in der er selbst oft als griechischer Gott auftrat oder auch als eine Gestalt aus einem Kindermärchen, oder als die Frau in dem Ölgemälde, das sein Vater im Treppenhaus aufgehängt hatte, mit dem glühenden, begierigen, erwartungsvollen Ausdruck im Gesicht.“
In Zusammenarbeit mit dem Carl Hanser Verlag.

 8 € / 5 €

Bildnachweise:

© Peter-Andreas Hassiepen