13.02.20
Tickets Die Feindin, Musikalische Leseperformance mit Signe Ibbeken, Cennet Alkan und Udo Agnesens in Berlin

Die Feindin Musikalische Leseperformance mit Signe Ibbeken, Cennet Alkan und Udo Agnesens 13.02.20 in Berlin, Literaturhaus Lettrétage

Donnerstag 13.02.20
Einlass: 19:00, Beginn: 19:30
Literaturhaus Lettrétage, Mehringdamm 61, 10961 Berlin

Tickets zu Die Feindin Berlin


Informationen

Musikalische Leseperformance mit Signe Ibbeken, Cennet Alkan und Udo Agnesens 

Wer ist sie? Diese 'sie'? Diese 'die'? Eine Andere? Eine Freundin? Eine Feindin?

In einer Leseperformance treiben die Schauspielerinnen Signe Ibbeken und Cennet Alkan diese Fragen vor sich her, die Lioba Happel in ihrer Erzählung stellt. Sie nehmen den Text auseinander und arbeiten seinen Klangkörper hervor, in dessen Zentrum Medeas Schrei auf die Schmerzen aller Betrogenen verweist.

„Die Feindin“ ist eine Erzählung der mit zahlreichen Preisen ausgezeichneten Autorin Lioba Happel über das Thema der betrogenen Liebe. Hinter dem vordergründigen Parlando des Textes entfaltet sich ein Prozess der Selbstvergewisserung, der tief in verschiedenen literarischen Traditionen wurzelt. Anspielungen auf die antike Medea des Euripides, auf die Odyssee, auf Märchen der Romantik, aber auch auf Marcel Proust, Thomas Mann u.a. sind unaufdringlich in den Text verwoben, dessen Eindringlichkeit nicht zuletzt von seiner zwischen Elegie und Stakkato wechselnden Musikalität herrührt.

Begleitet wird der Abend von dem Pianisten Udo Agnesens.




Foto: Freia Königer


Signe Ibbeken ist Schauspielerin und Autorin. Für ihre Lyrik und Kurzprosa erhielt sie mehrere Auszeichnungen, u.a. den Wiener Werkstattpreis. Im Frühjahr 2018 erschien ihr Prosadebut: „auf einer lichtung steht ein tiefgefrorenes reh“ bei PalmArtPress Berlin mit Prosatexten. Als Schauspielerin spielte sie u.a. am Schauspiel Frankfurt bei Einar Schleef sowie an der Volksbühne Berlin.

 

Cennet Alkan studierte bis 2017 Schauspiel am ETI Berlin. Während dieser Zeit war sie Teil einer Performance am Gorki Theater („Laufsteak*IN_ eine Queere Modenschau“). Nach dem Studium folgte „ Queer* East“  im Literarischen Colloquium Berlin (2018) sowie der Kurzfilm „Le campus est mon campement“, bei dem C. Alkan Regie führte.

 

Udo Agnesens (*1961) ist Komponist und Pianist. Sein Repertoire umfasst das Klassisch-Romantische, die zeitgenössische Musik und Musik des 20. Jahrhunderts bis hin zu experimentellen Produktionen und Elektromusik. Zahlreiche Kammermusikwerke, Kompositionen für Ensemble mit Live Elektronik, Solokonzerte und Sinfonien, Werke für Solo Gesang, Chor a cappella und Orchester belegen sein beständiges Suchen nach immer neuen Möglichkeiten, auch im scheinbar Überkommenen, mit Gespür für neue Konventionen.

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