05.10.20
Tickets Çok Drama Naunyn , Aras Ören und die postmigrantische Kunst  in Berlin

Çok Drama Naunyn Aras Ören und die postmigrantische Kunst 05.10.20 in Berlin, Literarisches Colloquium Berlin e.V.

Montag 05.10.20
Einlass: 17:30, Beginn: 18:30
Literarisches Colloquium Berlin e.V., Am Sandwerder 5, 14109 Berlin

Tickets zu Çok Drama Naunyn Berlin


Informationen

Çok Drama Naunyn – Aras Ören und die postmigrantische Kunst
18.30 h | Screening »Kazim Akkaya und die Bewohner der Naunynstraße« (1976)
19.30 h | Lesung »Bu sözler bizim – Die Worte gehören uns« und Gespräch mit Yade Yasemin Önder
20.30 h | Neco Çelik und Tunçay Kulaoğlu im Gespräch mit Max Czollek

Vor Ort im LCB 

Livestream ab 20.30 h       Film als Stream auf www.lcb.de vom 5.–11.10.2020 (Passwort unter mail@lcb.de)


Vom 3. Oktober bis 9. November 2020 findet der dezentrale Kongress »Tage der Jüdisch-Muslimischen Leitkultur « im gesamten deutschsprachigen Raum statt. Zentrales Anliegen ist die Suche nach einer neuen Erzählung für die plurale und postmigrantische deutsche Gegenwart. Der Abend im LCB nimmt die Bedeutung des Werks Aras Örens als Teil einer postmigrantischen Kunst in den Blick, von der in Literatur und Drama, vom Ballhaus Naunynstraße bis zum Maxim-Gorki-Theater, wichtige Impulse für eine Gegenwarts- und Gegenkultur im deutschsprachigen Raum ausgehen. Wir starten mit dem Doku-Drama »Kazim Akkaya und die Bewohner der Naunynstraße« (1976), das auf dem zweiten Teil von Örens »Berliner Trilogie« basiert. Ab 19.30 Uhr liest die Autorin und Gewinnerin des open mike 2018 Yade Yasemin Önder mit Schauspieler·innen Auszüge ihres Stückes für Jugendliche und Erwachsene »Bu sözler bizim – Die Worte gehören uns«, mit dem sie 2020 zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen war und in dem aus Kinderperspektive auf die gefährliche Arbeit der Mutter, einer Journalistin, geblickt wird. Dabei werden die Sprachen Türkisch und Deutsch selbst zu Akteuren, wodurch der Text eine Utopie von Sprachen entwirft, die aller Gehörigkeiten entbunden und frei sind: eben ungehörig. Im Anschluss findet ein kurzes Gespräch zum Stück statt. Abschließend ziehen der Kurator und Initiator der TdJML Max Czollek, der Theaterregisseur und Filmemacher Neco Çelik, der Mitglied der Jugendbande »36er« und als Erzieher im Jugendzentrum »Naunyn Ritze« tätig war und bereits u.a. im HAU und an der Staatsoper Unter den Linden inszenierte, und Tunçay Kulaoğlu, Filmemacher, Journalist und Leiter des Ballhaus Naunynstraße, eine Linie von Aras Örens Werk bis zur postmigrantischen Gegenwart.

Mit freundlicher Genehmigung des S. Fischer Verlags GmbH, Frankfurt am Main und rbb media. Die TdJML befinden sich in Trägerschaft der Leo Baeck Foundation und werden von der Bundeszentrale für politische Bildung und der Allianz Kulturstiftung gefördert. Deutschlandfunk Kultur ist Medienpartner.

Mehr Informationen auf www.tdjml.org. Eintritt 8 € / 5 € (digital kostenfrei)



Informationen zum Besuch unserer Veranstaltungen

  • Tickets können Sie ab dem 28. September bzw. 1. Oktober 2020, 12 Uhr ausschließlich online auf www.lcb.de sowie unter tickets.lcb.de/produkte erwerben. Eine Abendkasse können wir bis auf Weiteres leider nicht anbieten.
  • Ausgewählte Events werden auch im Livestream auf unserer Webseite zu sehen sein.
  • Für alle Abende im Veranstaltungssaal sind 40 Tickets im Verkauf.
  • Im Haus (Sitzplatz ausgenommen) besteht Maskenpflicht.
  • Bitte beachten Sie die geltenden Mindestabstände. Drinnen sind die Sitzplätze mit Stühlen markiert: Die Positionen
  • dürfen nicht verändert werden.
  • Leider können wir keine Speisen anbieten und Wein nur in Bechern sowie andere Getränke nur in Flaschen ausgeben.